Der große Tag rückt näher

Elf Menschen mit Behinderungen aus dem slw Innsbruck haben 2018 den ersten Schritt getan, in diesem Jahr gehen wir ein entscheidendes Stück weiter: Weitere 18 Klient_innen übersiedeln!

slw - das gute Los

Nachdem vor drei Jahren die ersten elf Menschen mit Behinderungen, die wir im slw Innsbruck betreuen, in ihre neuen Wohnungen in der Reichenauer Straße umgezogen sind, machen sich nun wieder 18 Klienten und Klientinnen auf den Weg: Ab Herbst werden sie im neuen Innsbrucker Stadtteil „Campagne Areal“ in Wohngemeinschaften und Wohnungen einziehen.Bereits vor einem Jahr wurden die Klienten und Klientinnen zu ihren Wünschen und Bedürfnissen befragt. Viele von ihnen leben bereits seit Jahren in der Einrichtung des slw Innsbruck in der Elisabethstraße. Für sie ist die geplante Übersiedlung in neue Wohnformen daher mit großen Erwartungen und auch mit Spannung verbunden. Die Ergebnisse der letztjährigen Befragungen sind die Grundlage dafür, wer ab Herbst mit wem eine Wohnung oder Wohngemeinschaft teilt.

Das Ziel ist: Menschen mit Behinderungen sollen – unabhängig von ihrem Unterstützungsbedarf – als selbstverständlicher Teil der Gesellschaft leben können. Im neuen Stadtteil „Campagne Areal“ hat sich die Stadt Innsbruck als Bauherrin viel Mühe gegeben, dass ein nachbarschaftliches Miteinander möglich wird: Ab Mai übersiedeln rund 300 Familien in ein völlig neues Stadtviertel, das über autofreie Zonen verfügt, über gemeinschaftliche Dachgärten und Grünflächen, die allen Bewohnern offenstehen. Auch ein Kindergarten, Cafés, Apotheke, Friseur und Lebensmittelhändler sind von Beginn an Teil des neuen Viertels.
Derzeit werden in den Wohnungen, die das slw Innsbruck angemietet hat, gerade die Küchen und barrierefreien Bäder installiert, im Mai erfolgt die offizielle Schlüsselübergabe und im September feiern die Bewohner und Bewohnerinnen ihre neue Heimat mit einem großen Stadtteil-Fest.

Die Innenausstattung der neuen Wohnungen und Wohngemeinschaften wird zu wesentlichen Teilen auch aus Spenden finanziert. Für das große Projekt sammeln wir bereits seit dem Jahr 2019 und viele tausend Menschen haben weit über Tirol hinaus geholfen.