Gemeinsam durch die schwere Zeit

Das Frühjahr 2020 wird wohl niemand je vergessen. Über Nacht war alles anders. Wir mussten unser gewohntes Leben neuen, strengen Regeln unterordnen. Begleitet von Unsicherheit, Angst und Einsamkeit … und dem Wunsch, zu helfen!

SLW

Im slw Soziale Dienste der Kapuziner standen wir Mitte März vor der Frage: Welchen Weg soll das slw gehen? Wie werden wir der Verantwortung für so viele Menschen gerecht? Menschen mit Behinderungen und Kinder, die nicht zu Hause leben können? Wir entschlossen uns, zu bleiben. Und weiter für alle, die wir betreuen, da zu sein. Wir wussten – es wird nicht einfach. Heute sind wir über diese Entscheidung von Herzen froh. Wir haben erlebt, was Zusammenhalt möglich macht. Unsere Teams in Axams, Innsbruck und Fügen haben im Kindergarten, in den Schulen, Tagesstrukturen oder den Wohngemeinschaften Großartiges geleistet.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für uns die Heldinnen und Helden des Alltags im slw. Ihre Einsatzbereitschaft, ihre Verantwortungsbereitschaft und ihr Mut waren die Tragpfeiler des Notbetriebs der letzten Wochen.

Auch die kommenden Wochen werden nicht leicht: Die Infektionsgefahr mit covid-19 ist geringer, aber nicht verschwunden. Und für viele unserer Klienten wäre eine Ansteckung lebensbedrohlich. Deshalb können wir weiterhin auf keine unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verzichten. Viele von ihnen finanzieren wir durch Spenden – und wir hoffen, dass uns das auch in den kommenden Wochen gelingt.